Die Wiesenapotheke Teil 3: Gänseblümchen

Blogreihe Teil 3 – Die Wiesenapotheke

Gänseblümchen (Bellis perennis)

Blumenkränze in den Haaren oder das Orakel : er liebt mich, er liebt mich nicht. Wer kennt  es nicht, das Gänseblümchen?  Die kleine niedliche aber wirksame Heilpflanze, der Wiesenapotheke. Trotz der kampfbereiten Rasenmäher, wächst sie immer wieder nach.  😊 Als Kind habe ich sie geliebt. Und auch heute noch hat das Gänseblümchen einen hohen Stellenwert in der Naturheilkunde.

In der Naturheilkunde hat der Korbblütler seine Aufgabe u.a. Also Stoffwechsel- und Verdauungsanreger, Schleim-und Krampflöser, sowie als Schmerstiller gefunden. Seine Inhaltstoffe unterstützen die Heilung von Erkältungen und Verstauchungen und dienen zur Wundbehandlung. Eine Wiese ohne Gänseblümchen zu finden, ist fast unmöglich. Da es recht flach am Boden wächst, trotzt es jedem Rasenmäher. Es ist einer der ersten Frühlingsboten und streckt schon Ende Februar bzw. Anfang März sein Köpfchen an die Oberfläche.

Bellis perennis wird oft gewählt, wenn Arnika die erwartete Heilung bei Prellungen oder Quetschungen nicht bewirkt. Gänseblümchen ist also ein MUSS in jedem Praxisschrank eines Tierheilpraktikers. Auf Grund seines Saponingehaltes hat es eine gewisse stoffwechselanregende und harntreibende Wirkung und entlastet die Leber und die Niere. Kleingeschnittene Gänseblümchenblüten kann man gut unter das Futter mischen. (z.B. Gemüsebrei für Hunde und für Nager). Bei Sittichen und Papageien kann die ganze Pflanze angeboten werden. Sie nehmen die Blüten und auch die Samen gut an.

Man kann einen Aufguss für Umschläge aus Blüten und Blättern bei Wunden oder zum Betupfen von Ekzemen verwenden. Hilfreich erweist sich das Gänseblümchen auch  mit seinen Wirkstoffen unterstützend bei Darmentzündungen. Das Gänseblümchen kann in der kompletten Frühling-Sommerperiode bis in den Herbst hinein geerntet werden. Bitte achte zum Wohle deines Tieres auf Erntegelegenheiten ohne Autoabgase, für deine Sittiche oder Papageien auch bitte keine Gänseblümchen von „Hunde-oder Katzenwiesen“ ernten, da diese oftmals parasitäre oder virale Erkankungen bei deinem gefiederten Freund hervorrufen können.

Inhaltsstoffe:

  • ätherische Öle
  • Bitterstoffe
  • Eisen
  • Flavonoide
  • Gerbstoffe
  • Inulin
  • Kalium, Kalzium, Magnesium
  • Saponine,
  • Schleimstoffe
  • Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E (Tocopherol)

 

Medizinisch sind vor allem die im Gänseblümchen enthaltenden Saponine, die ätherischen Öle und Flavonoide interessant. Folgende  Eigenschaften weisen diese auf:

  • antibakteriell
  • antifungizid (gegen Pilze)
  • fettsenkend
  • cholesterinsenkend
  • antioxidativ
  • blutstillend (antihämorrhagisch)
  • förderlich gegen bestimmte Leukämiearten

Im nächsten Blogbeitrag weiter Infos über Gesundheit aus der Wiesenapotheke.

Kennst du schon meinen Blogbeitrag über den „König der Wiesenapotheke“, den Löwenzahn?😊 https://seelengefaehrten-tierheilung.de/die-wiesenapotheke-kleine-kraeuter-grosse-wirkung/  oder den Spitzwegerich?  https://seelengefaehrten-tierheilung.de/die-wiesenapotheke-teil-2-spitzwegerich/

6 Kommentare zu „Die Wiesenapotheke Teil 3: Gänseblümchen“

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